Nachhaltigkeit und Design im Qube Hotel Heidelberg

Qube Hotel Heidelberg – Unser Anspruch

Unsere Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit zielen auf einen langfristigen Erfolg ab, der im ökonomischem, ökologischen und sozialen Bereich erreicht werden soll. Durch die gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzung dieser Bereiche ergibt sich ein Ausgleich, der die Leistungsfähigkeit unseres Design Hotels und seiner Mitarbeiter sichert und verbessert.

Baubiologische Standards
Im Sinne eines ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Handelns wurde schon beim Bau unseres Vier Sterne Hotels in Heidelberg darauf geachtet, baubiologische Standards nachhaltig zu erfüllen.

  • Verzicht auf PVC-Böden und Teppiche. Stattdessen wurde ausschließlich hochwertiges deutsches Eiche-Vollholzparkett und Natursteinböden verwendet.
  • Einsatz umweltverträglicher Baumaterialen. Die Wände wurden mit mineralischer Biosil-Farbe gestrichen, die weder Lösemittel, Weichmacher noch Konservierungsstoffe enthält und damit nicht nur ein hervorragendes Ökoprofil besitzt (keine Emissionen), sondern auch allergikergeeignet ist.
  • Statt Tapeten kam Naturputz zum Einsatz. Dies wirkt sich in Verbindung mit dem Biosil-Farbanstrich sehr positiv auf das Raumklima aus.
  • Durch große Bemühungen bei der architektonischen Planung ist es gelungen, viel Nutzfläche auf wenig überbaute Fläche zu generieren (zentrale Erschließung). Dadurch wurde im Verhältnis zu den entstandenen Quadratmetern nur wenig Fläche versiegelt.
  • Vermeidung von Wärmeverlusten durch den Einsatz umweltverträglicher Dämmstoffe bei der Fassadendämmung, Dachisolierung und der Fußbodendämmung.
  • Einbau hochwertiger Vollholzfenster mit Wärmeschutzverglasung und Alubeplankung als Wetterschutz (Kein Nachstreichen notwendig).
  • Durch die Verwendung dauerhafter, qualitativ hochwertiger Materialien wird späteres Renovieren und damit verbundener überflüssiger Bauschutt vermieden.
  • Speziell dämmende Dachziegel und Wärmeisolierung aller Rohre und Tanks.

Strom
Nahezu die gesamte Kühlung für den gastronomischen Bereich wird über einen zentralen Kompressor erzeugt, was den Verbrauch erheblich senkt. Desweiteren wird die hierbei gewonnene Wärmeenergie zur Warmwassererzeugung genutzt.

Alle Zimmer verfügen über eine zentrale Stromabschaltung, die zu einer Abschaltung der elektrischen Verbraucher beim Verlassen des Zimmers führt. Dadurch wird der Stand-by-Betrieb elektronischer Geräte verhindert und der Bereich um das Bett kann zur Vermeidung von Elektrosmog stromkreisfrei geschaltet werden.

Neueste Minibars mit hochwertiger Dämmung (auf Glastüren wurde verzichtet) und Absorptionstechnik sparen ca. 30% Energie im Vergleich zu herkömmlichen Kühlgeräten ein. Zudem arbeiten sie ohne Kompressor und sind damit geräuschfrei und selbstabtauend.

Im gesamten Hotel wird durch den Einsatz von Energiesparlampen bzw. LED-Technik bis zu 80% Energie eingespart. Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren und Dämmerungsschalter steuern die Innenbeleuchtung in den Hotelfluren und die Außenbeleuchtung.

Wärme
Das gesamte Hotel wird über Fernwärme der Stadt Heidelberg versorgt. Mit jedem Anschluss an die Fernwärme-Versorgung vermindert sich die Anzahl der schadstoffabgebenden Kamine in Heidelberg. Ca. 95% der Energie wird aus Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen.

Diese gemeinsame Erzeugung von Wärme und Strom gehört zu den thermodynamisch wirkungsvollsten Prozessen der Energieerzeugung. Zusätzlich entfallen Antransport und Lagerung von Brennstoffen im Haus. Hierbei wirkt sich besonders effizient aus, dass sich die Stadtwerke in unmittelbarer Nachbarschaft befinden.

Wasser
Wasser, einer der wichtigsten Grundstoffe überhaupt, wird weltweit immer knapper. Wir versuchen daher, seinen Verbrauch soweit wie möglich einzuschränken, ohne den Komfort unserer Gäste zu beeinträchtigen. Dies wird beispielsweise durch den Einsatz von Durchlaufbegrenzern in allen Hotelzimmern bei Waschbecken und Duschen erreicht.

Alle Spülkästen der WC’s verfügen über eine Wasserspartaste. Die Badewannen weisen eine körpergerechte Form auf, mit der ca. 30% weniger Wasser im Vergleich zu herkömmlichen Wannen benötigt wird.

Auch in der Gastronomie wird beim Waschen und Reinigen auf Wassereffizienz geachtet. So werden die Gläser mit besonders sparenden Gläserduschen gespült und die Gastrospülmaschine verfügt über eine Dosieranlage für Reinigungsmittel: Maßnahmen die dazu beitragen, den Wasserverbrauch zu senken und das bei gleichzeitiger Einhaltung aller gesetzlicher Hygienevorschriften.

Um möglichst wenig Reinigungsmittel einzusetzen, wurde zudem eine zentrale Entkalkungsanlage eingebaut, die zusätzlich die vorhanden Rohrsysteme schützt. Auf Desinfektionsmittel und WC-Steine wird komplett verzichtet.

Müll
Wo viele Menschen wohnen, da fällt auch viel Abfall an. Daher wird in allen Bereichen auf die Vermeidung von Abfall geachtet. Schon morgens beim Frühstück wird auf Einweg-Portionsverpackungen verzichtet. Marmelade, Honig, Butter, Müsli und andere Dinge werden aus großen Verpackungseinheiten angeboten. In den Hotelzimmern befinden sich Seife und Duschgel in Nachfüllbehältern.

Papierhandtücher werden in bestimmten Behältern gesammelt und so der Abfallverwertung zugeführt. Wir arbeiten mit geprüften Abfallentsorgungsfachbetrieben zusammen, die die qualifizierte Entsorgung garantieren.

Regionaler Kreislauf
Besonderen Wert wird auf regionale und saisonale Küche sowie den Bezug von regionalen Produkten gelegt. Kurze Transportwege tragen nicht nur zu Frische und Geschmack bei, sie helfen auch die Gesamtenergiebilanz positiv zu beeinflussen.

Ziele
Wir haben uns meßbare Ziele gesetzt, die wir konkret formulieren und realistisch terminieren. So planen wir für den gesamten Wasserjahresverbrauch einen Wert von unter 3,0 Kiloqubickmeter. Unser Ziel für den Stromjahresverbrauch liegt bei unter 0,20 MWh.

Rechte Spalte

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